Wovon leben Sie, wenn Sie nicht mehr arbeiten müssen?
Die gesetzliche Rente ist für die meisten die Basis, aber selten genug für den gewohnten Lebensstandard. Wie groß Ihre Lücke ist, rechnen Sie hier in zwei Minuten selbst aus. Mit Ihrer Renteninformation und ehrlichen Annahmen.
Wie groß ist Ihre Rentenlücke?
Legen Sie Ihre letzte Renteninformation daneben und tragen Sie den Betrag ein, den die Deutsche Rentenversicherung Ihnen voraussichtlich zahlt. Alle Annahmen sind verstellbar. Ihre Eingaben bleiben in Ihrem Browser und werden weder gespeichert noch übertragen.
Bis zum Rentenbeginn bleiben Ihnen 32 Jahre. Die gesetzliche Rente deckt rund 51 % Ihres Wunsches.
Betriebsrente, Riester, private Verträge und Steuern rechnen wir im Gespräch mit ein. Bringen Sie dazu einfach Ihre Unterlagen mit.
Vereinfachte Modellrechnung, keine Prognose und keine Zusage. Die gesetzliche Rente geben Sie selbst aus Ihrer Renteninformation ein, verbindlich ist allein die Auskunft der Deutschen Rentenversicherung. Abgezogen werden pauschal die Beiträge der Rentner zur Kranken- und Pflegeversicherung (Stand 2026: 7,3 Prozent allgemeiner Beitrag plus 1,45 Prozent als halber durchschnittlicher Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent; Pflegeversicherung 3,6 Prozent mit Kindern, 4,2 Prozent ohne Kinder). Nicht berücksichtigt: Einkommensteuer auf die Rente, künftige Rentenanpassungen und Beitragsänderungen, betriebliche und private Vorsorge. Die Inflation ist eine frei wählbare Annahme.
Garantiert und prognostiziert sind zwei sehr verschiedene Zahlen.
In fast jedem Vorsorgeangebot stehen beide. Die eine steht im Vertrag, die andere ist eine Hochrechnung. Wer nur auf die große Zahl schaut, entscheidet auf einer Grundlage, die niemand zusagen kann.
Garantiert
Der Betrag, den der Anbieter vertraglich zusagt. Er fällt niedriger aus, steht aber fest, egal was an den Märkten passiert. Mit dieser Zahl planen Sie Ihre Untergrenze.
Prognostiziert
Eine Modellrechnung mit angenommener Wertentwicklung. Sie kann eintreten, höher ausfallen oder deutlich niedriger. Eine Zusage ist sie nicht, auch wenn sie im Angebot oft am größten steht.
Wir legen Ihnen beide Zahlen nebeneinander und sagen dazu, mit welchen Annahmen gerechnet wurde. Dann entscheiden Sie, wie viel Sicherheit und wie viel Chance Sie wollen.
Altersvorsorge in Deutschland hat drei Schichten.
Je weiter oben, desto freier kommen Sie an Ihr Geld, desto weniger hilft aber der Staat mit. Wählen Sie eine Schicht, um zu sehen, was dazugehört.
Basisversorgung
Das Fundament. Für die meisten Angestellten ist das die gesetzliche Rente. Selbstständige und Gutverdiener ergänzen oft mit der Basisrente, deren Beiträge in großem Umfang als Sonderausgaben abziehbar sind. Dafür gibt es ausschließlich eine lebenslange Rente, das Kapital ist nicht frei verfügbar.
Meist ist eine Kombination aus mehreren Schichten sinnvoll. Welche, hängt von Ihrem Beruf, Ihrer Steuerlast und Ihrem Zeithorizont ab.
Welcher Weg zu Ihnen passt, hängt von Ihrer Situation ab.
Angestellt oder selbstständig, hohe oder niedrige Steuerlast, viel oder wenig Zeit bis zur Rente. Danach entscheidet sich, welcher Baustein sinnvoll ist. Meist ist es eine Kombination.
Bausteine gemeinsam auswählenDiese Übersicht ersetzt keine Beratung und keine steuerliche Prüfung im Einzelfall. Renditen, Überschüsse und Fondsentwicklungen können niemand zusagen, verbindlich ist nur, was garantiert im Vertrag steht.
- 01Schicht 2
Betriebliche Altersversorgung
Sie wandeln einen Teil Ihres Bruttogehalts um, der Arbeitgeber gibt einen Zuschuss dazu. In der Ansparphase sparen Sie Steuern und Sozialabgaben, in der Rentenphase sind die Leistungen steuer- und beitragspflichtig. Ob unter dem Strich ein Vorteil bleibt, rechnen wir für Ihren Fall durch.
- 02Schicht 3
Private Rentenversicherung
Der klassische Weg zu einer lebenslangen Rente. Sie wählen zwischen stärker garantierten und stärker fondsgebundenen Varianten oder mischen beides. Wichtig sind neben den Kosten die Flexibilität bei Beitragspausen, Zuzahlungen und dem Rentenbeginn.
- 03Schicht 1
Basisrente für Selbstständige
Für Selbstständige und Freiberufler oft ein steuerlich wirksamer Weg, weil die Beiträge in großem Umfang als Sonderausgaben abziehbar sind. Der Preis ist die Bindung: Es gibt ausschließlich eine lebenslange Rente, keine Kapitalauszahlung.
- 04Neu ab 2027
Geförderte Vorsorge nach der Reform
Das Altersvorsorgereformgesetz ist beschlossen. Ab 1. Januar 2027 können neue geförderte Produkte angeboten werden, darunter ein Altersvorsorgedepot ohne Beitragsgarantie und Produkte mit 80 oder 100 Prozent Garantie. Die Grundzulage beträgt 50 Prozent auf die ersten 360 Euro Eigenbeitrag im Jahr und 25 Prozent auf den Teil von 360,01 bis 1.800 Euro, höchstens also 540 Euro im Jahr. Die Kinderzulage beträgt 100 Prozent des Eigenbeitrags, höchstens 300 Euro je Kind. Wer zu Beginn des Beitragsjahres noch keine 25 Jahre alt ist, erhält einmalig 200 Euro zusätzlich. Neu förderberechtigt sind auch Selbstständige. Bestehende Riester-Verträge laufen weiter.
Quelle: §§ 84, 85 EStG in der Fassung der Beschlussempfehlung des Finanzausschusses (Bundestagsdrucksache 21/4996 vom 25.03.2026), Altersvorsorgereformgesetz, verkündet im Bundesgesetzblatt am 01.06.2026. Welche Produkte konkret verfügbar sind, steht erst mit den Angeboten der Anbieter fest.
- 05Oft vergessen
Hinterbliebenenschutz
Was passiert, wenn Sie vor Rentenbeginn sterben? Je nach Gestaltung geht das aufgebaute Kapital an Ihre Angehörigen oder es verfällt. Dieser Punkt gehört in jede Planung.
- 06Später wichtig
Die Entnahmephase
Der Ruhestand ist kein Stichtag, sondern eine Phase über viele Jahre. Wann Sie welchen Topf anfassen, wirkt sich auf Steuern aus und darauf, wie lange das Geld reicht. Diese Reihenfolge planen wir mit.
Was wir zur Altersvorsorge am häufigsten gefragt werden.
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie an, wir beantworten sie auch ohne Termin.
Bringen Sie Ihre Renteninformation mit
Mit der Renteninformation, Ihren Verträgen und der letzten Gehaltsabrechnung rechnen wir Ihre Lücke gemeinsam genau aus.
Termin vereinbarenIhre Rentenlücke kennen Sie jetzt ungefähr. Lassen Sie uns sie genau rechnen.
Bringen Sie Ihre Renteninformation und Ihre Verträge mit. In einem Gespräch in Ingolstadt oder online sehen wir, was Sie schon haben, was fehlt und welche Bausteine zu Ihnen passen.